Symposium 2015

3. Symposium „Biodiversität – Förderung historischer Nutzpflanzen“


Am Freitag, den 20. November 2015, hieß es "dem Geschmack auf der Spur". Bei dem diesjährigen Symposium stand die Aromenvielfalt der historischen Sorten im Vordergrund. In der Aula wurde zu folgenden Fragen referiert, probiert und diskutiert: wie lässt sich die Aromenvielfalt analytisch erfassen, was schmecken wir davon, wodurch entsteht Geschmack und wie können wir die Geschmacksvielfalt vermarkten? Im Foyer gab es weitere Möglichkeiten zum Kosten, Entdecken und zum Saatguterwerb.


Fotos: Brigitte Leicht

Dr. Detlef Ulrich vom Julius-Kühn-Institut in Quedlinburg führte in die Vielfalt von Aromen ein und stellte den Verlust der Aromenvielfalt am Beispiel der Erdbeere dar, zeigt aber auch Wege auf, wie die Aromenvielfalt wieder in der Züchtung zum Tragen kommen kann. --> PDF

In die Sensorik führt Herr Stephan Schöller (Schöller – Wein & Analytik in Bodenheim) ein. Neben dem theoretischen Hintergrund durfte das Publikum bitter, salzig, süß und umami, sowie die Rolle der Nase beim Schmecken auf eindrucksvolle Weise selbst erleben. --> PDF

Jean-Philipp Aiguier vom Hofgut Ruppertsberg untersuchte die Hypothese „Historische Nutzpflanzen sind gut für die Gastronomie“ und brachte dem Publikum die vielschichtigen Hürden näher, die Vielfalt für den Gastronomen bedeuten kann, aber auch die mannigfaltigen Potentiale, die sich entfalten können. --> PDF

Danach füllte sich der Saal mit Düften. Burghart Koch (Genußpflanzengärtnerei Alraune, Betram und Galgant in Staudernheim) beduftete mit seinem Duftmikrophon den Saal und leitete an, die Aromen der unterschiedlichen Pflanzen selber zu erleben und zu interpretieren.

Inwieweit und auf welchen Wegen auch der Geschmack einer Landschaft transportiert werden kann, damit beschäftigte sich Frank Böwingloh vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Westerwald-Osteifel. Er berichtete über Erfahrungen zum Umgang mit der Aromenvielfalt der Mittelrheinkirschen. --> PDF

Das Programm der Veranstaltung kann ebenfalls eingesehen werden.


Download: Programm Symposium 2015.pdfProgramm Symposium 2015.pdf



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