Öko-Fachtag 2021 / Nr. 22 - Alleskönner Zwischenfrucht? - Anpassungsstrategien zur Ertragssicherung und Bodenverbesserung

Stand: 03/22/2022
Zwischenfrüchte sind wahre Alleskönner. Sie fördern die Bodenfruchtbarkeit indem sie dem Boden organische Substanz zuführen. Ihre Wurzeln verbessern die Bodenstruktur, erhöhen die Wasserinfiltration und verhindern Erosion.
Doch nicht nur das! Zwischenfrüchte können nach der Ernte der Hauptfrucht Reststickstoff und weitere Nährstoffe binden und verhindern deren Auswaschung in tiefere Bodenschichten. So stehen die Nährstoffe der nächsten Hauptfrucht zur Verfügung und das Grundwasser wird geschützt.
Zwischenfrüchte fördern auch die Biodiversität des Agrarökosystems. Ihre Bestände sind Rückzugsorte für Wildtiere und Nahrung für Insekten. Außerdem gelten sie als vorbeugende Maßnahme im integrieren Pflanzenschutz, denn sie unterdrücken Unkräuter und Ungräser und reduzieren Verluste durch Fruchtfolgeschädlinge.
Nicht zu vernachlässigen st auch der positive Einfluss auf die CO²-Bilanz im Ackerbau, denn durch die Anreicherung von Humus wird Kohlendioxid aus der Atmosphäre in der Biomasse des Bodens gebunden.

Flyer/Programm:
22-OEKO_Fachtagung_FINAL.pdf22-OEKO_Fachtagung_FINAL.pdf

Beiträge:

DR: ANDREA BESTE (2021, 30 November): Mit Wurzeln Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit fördern und nebenbei Ökosystemleistungen verbessern
02 BESTE_ Mit Wurzeln Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit fördern.pdf02 BESTE_ Mit Wurzeln Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit fördern.pdf

CHRISTOPH STUMM (2021, 30. November): Einfluss von Zwischenfrüchten auf die Stickstoff-Dynamik über Winter und die Stabilisierung von Erträgen - Ergebnisse aus Praxisversuchen
03 STUMM_ Zwischenfruchtanbau_Leitbetriebe NRW.pdf03 STUMM_ Zwischenfruchtanbau_Leitbetriebe NRW.pdf


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